Warum man aktuell besser die Finger von der  AMD AKTIE lässt, nicht aber von der AMD hardware! Eine quick step Analyse!

 

 

Dies ist ein klassisches Beispiel für den krass übertriebenen Hype um artificial intelligence. Wer hätte gedacht, dass AMD Intel eines Tages derart überflügeln würde, obschon viel IT-Mechatroniker (den Autor mit eingerechnet) seit vielen Jahren AMD CPU’s in Rechnern verbauen und Intel damals auf das  X64 Prozessor-Entwicklungs-now-how  von AMD angewiesen war, um weiterzukommen!

 

Eins vorweg, Aktien solcher Art sollte man nur bei starken Kurseinbrüchen kaufen respektive nachkaufen, denn, es ist bereits eine sehr hohe Kursfantasie eingepreist, dass normalerweise schon kleine Zurücknahmen bei den Geschäftsaussichten (forecasts) für kräftige Kurseinbrüche sorgen würden.
 

Nicht so bei AMD! Warum? Wir beleuchten das im Anschluss.

 

Der von AMD publizierte Forecast (outlook) (v. 31.1.2024) auf das 1. Quartal 2024 ist nun wirklich nicht mehr so berauschend!
Auch AMD rechnet mit einer schwächeren Konjunkturentwicklung und sinkenden Bedarf an programmierbaren Prozessoren für Automobile oder medizinischen Geräten.
Daher prognostiziert der Chip- bzw. CPU und GPU-Hersteller für das laufende neue 1. Quartal 2024 einen doch überraschend rückläufigen Umsatz von 5,4 Milliarden Dollar - plus/minus 300 Millionen Dollar. Die Börsianer rechneten bisher im Schnitt mit 5,77 Milliarden Dollar.

In derart luftigen Kurshöhen sorgt das normalerweise für einen richtigen (Knall) Kursrücksetzer! Am 30.1.2024 notierte AMD bei 177 US$/Aktie. Der reduzierte Ausblick sorgte nur für einen leichten Rücksetzer bis auf 164 US$ (31.1.2024) und stieg dann am 2.2.2024 bereits wieder auf 174,4 $ vorbörslich.
Manchmal macht man sich die Mühe und rechnet das KGV nach. Nicht aber in derart luftigen Höhen. Das macht keinen Sinn.  Market Screener wirft aktuell ein KGV (PE ratio) von 278 x für 2023 aus, für 2024 von 92 x. Wobei nicht anzunehmen ist, dass die KGV-Prognose für 2024 hält. Zur Erinnerung, ein gesundes KGV bewegt sich zwischen 7 ~ 8 (exzellent)  und rund 25. 

 

AMD’s Ausblick aufs Q1/2024; zum 31.1.2024
Für das erste Quartal 2024 erwartet AMD einen Umsatz von etwa 5,4 Milliarden US-Dollar (Anm. des Autors: Q4/2023 6,17 Milliarden Dollar), plus oder minus 300 Millionen US-Dollar. Sequentiell erwartet AMD, dass der Umsatz im Segment Data Center stagnieren wird, wobei ein saisonbedingter Rückgang bei den Serververkäufen durch einen starken Anstieg der GPUs im Data Center ausgeglichen wird. Die Umsätze im Client-, Embedded- und Gaming-Segment werden voraussichtlich sequenziell zurückgehen, wobei die Semi-Custom-Umsätze voraussichtlich um einen signifikanten zweistelligen Prozentsatz sinken werden. Die Non-GAAP-Bruttomarge wird voraussichtlich bei etwa 52 % liegen.“ 

 This is a partial translation of AMD’s press release on January 31, 2024 by Andy K.
 

 

Die jüngsten Zahlen fourth-quarter 2023 and full-year 2023 financial:


Tabellen-Quelle: AMD investor relation 31.1.2024

 

Für Anhänger des „smarten“ mittel- bis längerfristigen,  wertsteigernden Investment Ansatzes bietet die AMD Aktie derart keinen Kaufanreiz, trotz aller Phantasien,  was das Thema künstliche Intelligenz betrifft! Ein breiter Börsen-crash wäre aber alle mal eine Überlegung wert, erste Positionen aufzubauen. Was das Technik now how betrifft führt aber kein Weg an AMD vorbei.
 

Andreas Kubin, copyright  2.2.2024
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